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WAR DIARIES

Dokumentarische Theaterperformance

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 Foto: © Nils Voges

WAR DIARIES ist ein leidenschaftliches Plädoyer für Menschlichkeit und ein Versuch, persönliche Traumata inmitten eines kollektiven Unheils zu verarbeiten – ein Erlebnis, das nicht nur durch bedrückende Ehrlichkeit besticht, sondern auch durch die ungeteilte Menschlichkeit, die die Performer offenbaren. Sie erschaffen ein eindringliches Zeugnis vom verheerenden Einfluss des Krieges auf das private Universum.

Uris Einberufung als Reservist am 7. Oktober 2023 und sein Einsatz in Gaza, wo er als Kommandeur von 80 Soldaten mit schwierigen Entscheidungen ringt, trennt die Familie brutal und bringt Nadia in Tel Aviv unter Raketenbeschuss in die Rolle einer alleinerziehenden Mutter, deren Alltag von der Angst um das Leben ihres Partners geprägt ist.

Ab Kriegsbeginn schreiben Uri und Nadia täglich Tagebuch. So entsteht ein dichtes Zeugnis des Kriegsalltags – der Soldat an der Front, die Frau zu Hause mit dem neugeborenen Kind. Sie schreiben, um zu dokumentieren, zu erinnern und zu verarbeiten. Sie filmen, machen Tonaufnahmen in Gaza und in Tel Aviv.

Uri und Nadia versuchen einen Blick auf diesen tödlichen Konflikt, indem sie ihre persönlichsten Zeugnisse teilen. Ihre Tagebücher sind ein Dokument einer Zeit, in der drei Menschen – ein Kind, eine Mutter, ein Soldat – so eng wie noch nie miteinander verbunden waren, obwohl noch nie so weit voneinander entfernt.

 

In Deutscher, Englischer und Hebräischer Sprache mit Deutschen und Englischen Übertiteln

WAR DIARIES is a passionate plea for humanity and an attempt to process personal trauma amid collective disaster—an experience that captivates not only with its oppressive honesty, but also with the undivided humanity that is revealed. The performers create a haunting testimony to the devastating impact of war on the private universe. 

Uri's call-up as a reservist on October 7, 2023, and his deployment to Gaza, where he struggles with difficult decisions as a commander of 80 soldiers, brutally separates the family and thrusts Nadia into the role of a single mother under rocket fire in Tel Aviv, whose daily life is marked by fear for her partner's life. 

From the beginning of the war, Uri and Nadia both write daily diaries creating a dense testimony to everyday life during the war—the soldier at the front, the woman at home with their newborn child. They write to document, to remember, and to process. They film and make audio recordings in Gaza and Tel Aviv.

We try to shed light on this deadly conflict by sharing our most personal accounts of this time. These diaries are a document of a time when three people—a child, a mother, a soldier—were more closely connected than ever before, even though they had never been so far apart.

Team:

Künstlerische Leitung, Performance, Video: Uri Fahndrich und Nadia Migdal

Musik und Sound: Meni Gross

Ausstattung: Malte Lübben

Dramaturie und Auge von Außen: Orly Noa Rabinyan

Künstlerische Produktionsleitung: Eric Nikodym
Assistenz und Untertitel: Khitam Mirjam Hussein

Gefördert von dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen im Medienkunstfonds, vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

 

Ein Projekt in Koproduktion mit dem Asphalt Festival.

Nachtkritik:
Nach und nach lässt die klug komponierte Flut aus Fakten, Gefühlen, unfassbarem Erlebten, Liebe, Tod, Angst und Wut erahnen, was diese "Staatstrauma" ist, von dem Nadia einmal spricht – und was das ganz individuelle. Dabei bleiben die Protagonist*innen immer bei sich. Sie stellen quälende Fragen, behaupten aber nicht, die Antworten zu kennen. So schaffen sie es, eine Perspektive jenseits der ideologisch aufgeheizten Debatten aufzuzeigen, eine zutiefst menschliche.

- Cornelia Fiedler, nachtkritik, 25.7.2025

https://nachtkritik.de/nachtkritiken/deutschland/nordrhein- westfalen/duesseldorf/asphalt-sommerfestival-der-kuenste/war-diaries-asphalt- festival-duesseldorf

 

Rheinische Post:
Diese Uraufführung geht unter die Haut, sie packt, berührt, verstört. Und macht auf schmerzvolle Art deutlich, wie verheerend sich der Krieg im kleinsten Kosmos auswirkt.

- Regina Goldlücke, Rheinische Post, 25.7.2025


https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/asphalt-festival-war-diaries- im-theaterraum-ost34_aid-131789655

29.APRIL MITTWOCH 19:00 Uhr 

30.APRIL DONNERSTAG 20:00 Uhr

Im Prinzenhof des Aufbau Haus

Eingang über die Prinzenstraße

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