
N – EURO – SE / Ν – ΕΥΡΩ – ΣΗ
von Lena Kitsopoulou
Übersetzung: Theo Votsos
Teil des GREEK THEATRE FESTIVAL BERLIN
Drei Tage, fünf Stücke, zwei Bühnen.
Vom 20. bis 22. November 2026 öffnet das Greek Theater Festival Berlin zum allerersten Mal die Vorhänge. Das neugegründete Festival feiert sein historisches Debüt mit einer exklusiven Auftaktvorführung in der Griechischen Botschaft und setzt sein Programm im tak Theater Aufbau Kreuzberg fort.
Damit wird erstmals eine feste Plattform geschaffen, um zeitgenössisches griechisches und zypriotisches Theater genau dorthin zu bringen, wo es hingehört: vor ein Live-Publikum.
Ν – ΕΥΡΩ – ΣΗ / N – EURO – SE
Um den Küchentisch versammelt, sitzt eine Familie beim gemeinsamen Essen: Mutter, Vater und ihr jugendlicher Sohn. Doch die vermeintliche Alltäglichkeit schlägt rasch in eine Atmosphäre erstickenden psychologischen Drucks um. Der postdramatische Text von Lena Kitsopoulou (2012) seziert Machtstrukturen und familiäre Dysfunktionalität: Zwei Elternteile, die sich gegenseitig und im selben Atemzug ihr eigenes Kind tyrannisieren. Unter dem Vorwand, nur sein „Bestes“ zu wollen, zerpflücken sie unaufhörlich jede seiner Entscheidungen – vom Essen und Verhalten bis hin zu seinen Interessen und sportlichen Leistungen. So mutieren elterliche Erwartungen zu absurden, gewaltsamen und surrealen Forderungen. aufwühlendes, radikales Stück über familiäre wie gesellschaftliche Neurosen, Autoritarismus und Unterdrückung – ein Werk, das die Grenzen menschlicher Belastbarkeit auslotet und die Figuren in ein unausweichliches, erschütterndes Finale treibt.
Im Anschluss folgt ein Publikumsgespräch mit der Autorin.
Γύρω από το οικογενειακό τραπέζι της κουζίνας, μια Μητέρα, ένας Πατέρας και ο έφηβος γιος τους συντρώγουν, σε μια ατμόσφαιρα όπου η καθημερινότητα μετατρέπεται γρήγορα σε πεδίο ασφυκτικής ψυχολογικής πίεσης. Το μεταδραματικό κείμενο της Λένας Κιτσοπούλου (2012) εστιάζει στα συστήματα εξουσίας και στη δυσλειτουργία της οικογένειας, όπου οι δύο γονείς καταπιέζουν ο ένας τον άλλον και, μαζί, το παιδί τους. Με πρόσχημα το «καλό» του, επικρίνουν διαρκώς τις επιλογές του, από το φαγητό και τη συμπεριφορά μέχρι τα ενδιαφέροντα και τις αθλητικές του επιδόσεις. Οι γονικές προσδοκίες μετατρέπονται σε παράλογες, βίαιες και σουρεαλιστικές απαιτήσεις. Ένα έργο-γροθιά για την οικογενειακή και κοινωνική νεύρωση, τον αυταρχισμό και την καταπίεση, που αποκαλύπτει τα όρια της ανθρώπινης αντοχής και οδηγεί τους ήρωες σε μια αναπόφευκτη, συγκλονιστική κορύφωση.
Team:
Autor: Lena Kitsopoulou
Übersetzung: Theo Votsos
Regie: Elena Sokratous
Bewegung: Stella Zannou
Bühne: Natalie Giannopoulos, Ariella Karatolou
Kostüme: Ariella Karatolou
Musik: Giannis Stergiou
Licht: Natalie Giannopoulos
Ton: Viktor Karamanis
Regieassistenz : Vaios Kolofotias
Bühnenbildassistenz : Eleni Drazinou
Übertitel: Natassa Karkatzinou
Mit:
Mutter: Katerina Dimopoulou
Sohn: Ilias Papagiannis
Vater: Petros Zavrakas
Teilnehmenden: Giannis Stergiou, Miss Stray, Despina Laroum-Tourlakidou, Nikolaos Kouantri
Sprache der Aufführung: Griechisch
Deutsche und griechische Übertitel
21. NOVEMBER
SAMSTAG 20:00 Uhr- Premiere
Ticket Information
Festivalpass | 5 Vorstellungen inkl. Nebenprogramm / 3 Tage: 58€
Tagesticket | 2 Vorstellungen inkl. Nebenprogramm: 30€
Ticket für einzelne Aufführung (Verkauf zwei Tagen vor Aufführungsstart sofern Plätze verfügbar): 17€
* Personen mit Schwerbehindertenausweis und Merkzeichen „B“ können eine Begleitperson kostenfrei mitbringen.
Im Prinzenhof des Aufbau Haus
Eingang von der Prinzenstraße durch den Tunnel -
Prinzenstraße 85F

